Sonntag, 14. August 2016

Valalta - zweiter Fahrttag bis Österreich

Sonntag, Tag des Herren!

So schnell lässt sich der Büroalltag nicht aus dem Rhythmus vertreiben und ich war gegen 5:2o Uhr schon wach. Noch ein zweimal herum gedreht, aber dann doch die müden Knochen hinter das Lenkrad geschwungen und um 5:3o Uhr schnurrt der Diesel schon wieder.

Von der A7 ging es auf die A2 Richtung Berlin, dann auf die A 14 Richtung Osten … Kilometer um Kilometer und nicht einmal einen Kaffee zur Motivation. Dem kann aber ja Dank der unsinnigen To Go Masche recht einfach entgegen gearbeitet werden. Blinker rechts und rannte an die nächste Tanker. Puh- der BP Kaffee war aber wirklich kein Gaumenkitzler :-(

Gegen 8:oo Uhr wurden die Augen aber wieder müde. Hinten regte sich immer noch nichts, da kann man sich auf der geschaffen Strecke ja mal einen Moment ausruhen. Kaum lag ich, da schlug meine Nr. 2 die Augen Auf und übernahm das Ruder. Gegen frühen Nachmittag wurde es so warm, das die Kids jaulten. 


Mangfall in Bad Aybling
Unser Plan war in Österreich an einem See einen Campingplatz zu nehmen und dort abends noch mal ins kühle Wasser zu springen. Warm war es aber jetzt und der Verkehr um München war doof. Wir fuhren bereits Umgehung und sahen in Bad Aybling den tollen renaturierten Fluss, in dem So viele Menschen tobten. Blinker rechts und mit der ganzen Bande ins Wasser. Selbst meine wasserscheue Frau genoss es. 100 Punkte für das Vergnügen! Abgekühlt aber hungrig machten wir uns schon über Kartoffelsalat und Würstchen her.




Jetzt noch rasch 17 Euro für das Pickel um keinen Stress auf der österreichische Autobahn zu bekommen und dann geht’s mit Vollgas weiter.




Diese Berge sind für uns Fischköppe ja echt beeindruckend. Als Elbkinder ist uns ja grundsätzlich alles unheimlich, was höher als der gemeine Deich ist. Mit diesen Bergen habe ich ja immer so meine Probleme, auch wenn ich mich ja immer wieder mal im Sauerland bewege.







Tauernalm 2016

Nächstes Ziel war die Tauernalm, kurz vor dem Tunnel. Ohne größere Probleme sind wir durch gekommen, so dass wir gegen 20:oo Uhr vor Ort waren. Blitzeblanke Toiletten und ein ausreichend großer Parkplatz erfreuen den WoMo Fahrer immer wieder. 3 von 4 Teilnehmer waren der Meinung,  man könne aber noch Strecke machen und so musste der Diesel noch mal ran. Am Ossiacher See fuhren wir auf die Autobahn Raststätte und gleich wieder auf die Bahn… zu voll, zu laut, zu ungemütlich. Dann also nächste Abfahrt und ab in den Ort. Dort gab es einen großen Parkplatz zu Aldi und Lido,  der aber der Familie nicht zusagte. In der Warteschlange zum örtlichen Campingplatz löschen wir dann gegen 23 die Lichter. Leider stellten wir aber dann fest, dass anscheinend die Dorfjugend diese Strecke nutzte wieder und wieder. Die Müdigkeit ließ mich irgendwann schlafen, aber nicht ohne Beschimpfung jedes einzelnen vorbei fahrenden Fahrzeugs.


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