Sonntag, 14. August 2016

Valalta - dritter Fahrrtag - endlich an der Adria

Montag – Wochenanfang

Tiefenentspannt, oder echt müde … ich habe bis 7:3o Uhr schlafen können. Nun aber keine weitere Zeit verschwenden. Rauf auf die Bahn und mit entspannten 100 km/h Richtung 
Sonne. 



Karawankentunnel (Quelle: Auto.de)
Gleich wieder runtergebremst für den maupflichtigen Karawankentunnel. Wer diesen Tunnel noch nicht passiert hat stelle sich bitte auf folgendes Szenario ein: eine Röhre mit jeweils einer Spur nach Norden und einer nach Süden. In einer Röhre! Smog vom feinsten bei muckelig gefühlten 45° C Innentemperatur. Jeder weitere Meter lässt Dich ein Stoßgebet durch die Zig Meter massiven Bergfels senden: jetzt keinen betrunkenen oder gnadenlos übermüdet Trucker von vorn oder auch von hinten! Es ging aber gut, wir haben die neverending Story geschafft und mit einer Getto-Faust das Sonnenlicht begrüßt!

Diese Grenze ist ganz deutlich, denn bereits nach wenigen Metern springen die Reklame und Werbetafeln so ins Auge. Trotz allem immer noch dicke Autos auf den Autobahnen. Das ändert sich erschreckend schnell, als mein pubertierenden Sohn von hinten den üblichen grunzlaut  HUUNGER vernehmen ließ. 
Wir fuhren als umgehend von der Bahn. Es trug sich zu, das es in Ljubljana Nord war und vermeintlich der eine oder andere Bäcker ansässig sein sollte. Eine holprige Hauptverkehrstrasse ging über in eine Schlaglochgasse … und ein Hinweisschilder auf einen Spar liess mich und meinen Sohn selig werden. 
Also Blinker links und schon stehen wir mir dem Camper vor einem Parkplatz, der mit einem Schlagbaum den Pöbel vom gut gepflegten Spar-Parkingspace fern halten sollen. 

Wir haben uns auf Grund meiner exzellenten Kenntnisse der Slowenischen Sprache gegen den Parkplatz entschieden. Das Portemonnaie gegriffen und selbstbewusst des Slowenen Einkaufsparadies geentert. Klimatisiert und mit ökologischem Fussabdruck habe ich ein Spaceship betreten, in dem nur nebenbei Lebensmittel verkauft werden. 

An dem Bäcker-Tresen habe ich in feinstem Slowenischen gefragt (O-Ton Mirco): kann ich wohl mit Euro zahlen? Mein Herr kam die Antwort (O-Ton Bäckermann), wie in Deutschland zahlt man hier mit dem Euro. Bei uns und bei Euch seit 1o Jahren. Wollte dann den Klugschieter heraus kehren und sagen, dass sie den Griechen dann mal euronisch unter die Arme greifen sollen, habe ich aber gelassen, mich artig bedankt und gezahlt. Es waren tolle Brötchen! Wer also einen tollen Bäcker mit deutscher Bedienung sucht: Spar

Weiter ging es Richtung Kroatien. 3-Spurig, stressfrei und perfekt ausgebaut.dann kamen wir nach Koper, dem Ende der Autobahn. Erst quält man sich durch den Ort, um dann über die gleichen Straßen zu fahren, die ich als Kind die vor über 3o Jahren schon gefahren bin. Mit dem gleichen Asphalt, wie vor 3o Jahren und der gleichen Breite wie vor 3o Jahren. Gut nur, daß recht schnell die Zoll Häuschen kommen und die Zöllner mit der gleichen Arroganz wir vor 3o Jahren die lockere Handbewegung machen und mir zu verstehen geben, wie egal Ihnen alles ist.aber egal, wir sind in Kroatien. Jetzt noch rasch den Berg hinauf diesen und dann sind wir auf der Ahnung.  Nur noch ca 4o km bis Rovinj. Ich drehe mich leicht nach hinten und frage: wohin möchte die Familie denn jetzt gefahren werden? 3 Personen, jeder eine andere Antwort. Das macht es doch direkt leicht die richtige Ausfahrten nicht zu nehmen!


Limska Draga-Viadukt
Limski Draga Viaduct/ 12o Meter über Grund (Quelle: Structuae.de)
Noch einmal beim Limski Parkplatz angehalten, aber doch nichts gesehen, also gleich weiter. Puh  und dann geht es über die Brücke des Limski. Verdammt hoch ist dieses Bauwerk und ermöglicht einen tollen bBlick ind den Fjord – wenn mann es denn mag!




In Rovinj haben wir uns schon beim Lidl erst einmal mit Lebensmitteln eingedeckt. Preislich macht es keinen großen Unterschied. Einzig Schnaps ist teurer. Während der Havana Rum in Deutschland im Angebot bei 1o – 11 € liegt, lag er hier bei ca. 14o Kn … ca. 2o Euro.

Vollgeladen bis unter das Dach sind wir dann nach Amaris, ehemals Monsena, gefahren uns haben uns den Platz angeschaut. Wir bekamen eine Liste mit freien Plätzen und wann die wieder zu räumen wären. Den einen oder anderen Platz haben wir angesehen, sind auch noch zum Strand gegangen aber die Enge dort hat und sich nicht so gut gefallen. Für die Menge der Besucher war der Strand eher klein.



Also rein ins WoMo und die nächste Abbiegen nach links Richtung Valalta eingeschlagen. Beide Damen anmelden Check in dringend mal einen Kurs in Kundenbindung besuchen. Wenn ich nicht wüsste, was der Platz bietet, wäre ich auf der Stelle wieder umgedreht. Sind wir aber nicht und nach kurzem Suchen haben wir unseren Platz 2145 gefunden. In typisch deutscher Manier haben wir uns erst einmal häuslich eingerichtet. Pavillion aufgebaut, Teppich ausgerollt, Grill aufgebaut, wohl gefühlt. Die Kids sind direkt zum Pool und ich bin direkt in die Adria gesprungen. Urlaubsherz ,  was willst Du Meer? 

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